NT Allgemeine Briefe

Einführung in den Philemonbrief und den 2. + 3. Johannesbrief

Einführung in den Philemonbrief und den 2. + 3. Johannesbrief
Der Philemonbrief ist ein herrliches Plädoyer von Paulus für einen davongelaufenen, einst unnützen Sklaven namens Onesimus (= "der Nützliche"). Dieser Sklave kam durch Kontakt mit dem in Rom festgehaltenen Apostel zum Glauben. Paulus ermahnt Philemon, den Herrn von Onesimus, er solle den Davongelaufenen als seinen Bruder in Christus liebevoll wieder aufnehmen. Dieser Brief ist ein Juwel christlichen Takts und Feinfühligkeit für heikle Angelegenheiten.
Der 2. Johannesbrief wendet sich an eine Mutter und ihre Kinder. Der alte Apostel Johannes warnt sie vor Umgang mit als „Antichristen“ bezeichneten Irrlehrern, die die biblische Lehre über die Person von Jesus Christus nicht bringen.
Der 3. Johannesbrief richtet sich an einen Christen namens Gajus. Johannes erklärt ihm, wie wichtig es ist, Missionare, wenn sie vorbeikommen, zu unterstützen und sie für ihre Reisen auszurüsten. Während der 2. Brief gebietet, Irrlehrer konsequent abzuweisen, so ermahnt dieser Brief, bibeltreue Missionare aufzunehmen. Ferner warnt er vor Macht-menschen in der Gemeinde.

Der Philipperbrief

Der Philipperbrief, geschrieben aus dem Gefängnis in Rom, ist eine wunderbare Abhandlung über die Lebensführung der Christen als eine Schicksalsgemeinschaft. Er betont, dass die Christen durch Sinn für Mission, Demut, Zusammen-halt und Freude im Herrn ausgezeichnet sein sollen. Der Herr Jesus Christus, das vollkommene Vorbild, soll den Christen stets als Ansporn vor Augen stehen. Der Weg des Christen ist ein Laufen in der Rennbahn, wobei Jesus Christus selbst das alleinige Ziel sein soll.

1. Korinther 12-14: Die geistlichen Gaben

Der Apostel Paulus gab in drei zusammenhängenden Kapiteln eine umfassende Darstellung der geistlichen Gaben und ihrer praktischen Ausübung. Ein gründliches Studium dieser Kapitel hilft, Gottes Gedanken im Blick auf den persönlichen Dienst für den Herrn besser zu verstehen. Zudem erleichtert es die wichtige Aufgabe in der heutigen Zeit, zwischen echten Gaben und imitierten Gaben klar zu unterscheiden.
 

Einführung in den Jakobusbrief

Der Jakobusbrief zeigt, dass sich der echte Glaube in konkreten Taten auswirkt. Ein Glaube, der nur ein Lippenbekenntnis ist, muss als tot bezeichnet werden. Dieser Brief zeigt sehr konkret, was in Gottes Augen gute Werke sind. Jakobus richtete diesen Brief an jüdische Christen in der Anfangszeit des Christentums. Diese Epoche war eine Übergangszeit in der die Judenchristen noch allgemein nebeneinander sowohl die Synagoge als auch die christliche Gemeinde besuchten.
 

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Einführung in den 2. Korintherbrief

Der 2. Korintherbrief spricht über den Dienst für Gott inmitten von vielen Schwierigkeiten und Nöten. Er ist voll praktischer und Mut machender Belehrungen für einen jeden, der sein Leben Gott ganz zur Verfügung stellen möchte. Ferner geht er nochmals verschiedene Missstände in der Korinther Gemeinde an, um seelsorgerlich zu helfen und diese z.T. schon im ersten Brief angesprochenen Probleme endgültig zu lösen.
 

Die 7 Sendschreiben in der Offenbarung

Die Briefe an die 7 Gemeinden in Kleinasien zeigen die Situation der Christen am Ende des 1. Jh. n. Chr. auf. Da die Offenbarung aber grundsätzlich ein prophetisches Buch ist, enthalten die Ausführungen in Off 1 und 2 auch eine prophetische Dimension: Sie schatten die ganze Kirchengeschichte vom 1. Jh. bis zur Wiederkunft Christi voraus. Die Sendschreiben lassen sich aber auch auf die Ortsgemeinden von heute und auch auf den einzelnen Gläubigen anwenden. Sie stellen eine wahre Fundgrube für den Glauben dar!
 

Einführung in den Judasbrief

Beim Brief des Judas handelte es sich um ein dringliches Rundschreiben. Angesichts des verheerenden Zerfalls in lehrmässiger und in moralischer Hinsicht rief der Schreiber zum entschiedenen Kampf für das ein für allemal den Christen überlieferte Glaubensgut. Der Judasbrief bietet wertvolle Anweisungen undilfen für die geistliche Auseinandersetzung in der Endzeit. Ein hochaktueller Brief für Christen von heute, die im Sog der Verführung standfest bleiben wollen!

Einführung in den 2. Petrusbrief

Der 2. Petrus-Brief richtet die Blicke der Gläubigen auf das kommende messianische Königreich und auf die damit verbundene Wiederkunft Christi. Das prophetische Wort, das diese Hoffnung nährt, wird mit einer an einem dunklen Ort scheinenden Lampe verglichen. Das verderbliche Werk von Irrlehrern wird ausführlich beschrieben, um die Erlösten vor ihren Taktiken und Verführungen zu schützen. Es geht auch ausführlich um die Endzeit und um das richtige Verhalten der Erlösten in dieser gefährlichen Epoche der Heilsgeschichte. Petrus schrieb diesen Brief kurz vor seinem Märtyrertod. Er ist daher gewissermassen sein Testament. Dies verleiht diesem Schreiben einen besonders feierlichen Charakter.

Einführung in den 1. Petrusbrief

Der 1. Petrusbrief richtet sich an jüdische Christen, die lernen mussten, was es bedeutet, an einen unsichtbaren Messias, dessen Weltreich noch in der Zukunft liegt, zu glauben. Dieser Brief zeigt, wie Christen in der Zeitepoche zwischen dem Weggang des Herrn Jesus in den Himmel bis zur Aufrichtung des messianischen Reiches in der Zukunft bei der Wiederkunft Christi sich verhalten sollen. Immer wieder wird das Leben Jesu hier auf Erden als Vorbild dafür hingestellt.

Der 1. Johannesbrief

Der alte Apostel Johannes sah, wie am Ende des 1. Jahrhunderts das christliche Zeugnis in Gefahr war, durch antichristliche Irrlehren, welche insbesondere die Herrlichkeit der Person des Sohnes Gottes angriffen, zerstört zu werden. Als warnender Prophet erteilte er den Erlösten die nötigen Unterweisungen, um diesen Anfeindungen gewappnet entgegentreten zu können. Dieser Brief hat eine besondere Bedeutung für unsere Zeit, nicht zuletzt auch im Blick auf die Lehren des Islam, die heute das religiös stumpfe und apathische Abendland herausfordern.

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